Wo der Kakaobaum wächst



In der tropischen Wärme des Äquatorwaldes findet der Kakaobaum seinen idealen Nährboden. Der fruchtbare Boden in Westafrika liefert den Großteil der weltweiten Kakaoernte. Der Kakaoanbau stellt für tausende afrikanischer Kleinbauern die Haupteinnahmequelle dar. Der Kakaobaum blüht das ganze Jahr über in 2 Zyklen von je 6 Monaten. Nicht mehr als 40 Blüten wachsen zu einer Kakaofrucht heran.
Ernte und Fermentierung



Nach 6 Monaten sind die Früchte ausgewachsen und verfärben sich von grün zu gelb-orange.Sie sind reif für die große Ernte von Oktober bis März. Von Mai bis Juli schließt sich eine kleinere Ernte an. Nach der Ernte werden die Früchte geöffnet und der Fruchtbrei mit den Kakaobohnen herausgeholt. Zwischen Bananenblättern angehäuft, fermentieren die Kakaobohnen etwa 7 Tage lang. In dieser Zeit wird der Zucker im Fruchtfleisch abgebaut, wodurch die Bohnen ihr Aroma und ihre Farbe entwickeln.
Trocknen der Kakaobohnen



Danach trocknen die Kakaobohnen 10 Tage lang auf Bambusmatten in der prallen Sonne. Die Kakaobauern bringen ihre kostbare Ernte zum Sammelzentrum, wo die Bohnen klassifiziert werden.
Von jeder neuen Ladung wird eine Probe aus 100 Kakaobohnen aufgeschnitten und der Kern der Bohnen klassifiziert.
Jede Ladung erhält einen Qualitätscode.
Verschiffung zu einem neuen Zielort



Nach dem Wiegen und Verpacken der Bohnen werden die Jutesäcke versiegelt, um die Herkunft und Qualität der Bohnen zu gewährleisten. Der Kakao wird danach zu den Lagerplätzen transportiert, und ihre Ursprungsorte registriert.Nach einer zweiten Qualitätskontrolle warten die Ballen auf die Verschiffung oder ihren letzen Zwischenschritt, die Verarbeitung zu Nibs oder Kakaomasse.
Der Kakao wird zum Hafen transportiert, um an ihren Bestimmungsort verschifft zu werden.
Von Kakaobohnen zu Kakaonibs



Das Mischen von Kakaobohnen: Jutesäcke mit Kakaobohnen werden aus den Äquatorialgebieten Afrikas, Amerikas und Asiens eingeführt. Kakaobohnen unterschiedlicher Herkunft werden gemischt. Die Kakaobohnen werden von Steinen, Schmutz und Sand gereinigt und unter glühenden Rösten kurz getrocknet.
Danach werden sie aufgebrochen und die Schalen werden entfernt. Nur die Kernstücke sogenannte Nibs bleiben übrig.
Vermahlen von Kakaonibs zu Kakaomasse



Die Kakaonibs werden geröstet und entwickeln dadurch ihr typisches Aroma. Die Kakaonibs werden zu flüssiger Kakaomasse vermahlen. Ein Teil der Masse wird flüssig in beheizten Behältern gelagert. Ein anderer Teil wird in feste Blöcke geformt.
Die Kakaomasse kann nun als Zutat für die Schokoladenherstellung dienen.
Von Kakaomasse zu flüssiger Schokolade



Aus den Rohstoffen stellen wir die verschiedenen Schokoladensorten her. Die Zutaten werden erst abgewogen und zu einem Schokoladenteig vermischt. Der Teig wird zwischen Rollen zu einem feinen Pulver gewalzt. Das sorgt für die feine Textur der Schokolade.
In den Konchen wird das Schokoladenpulver stundenlang geknetet, bis sich die Aromen vollständig entwickelt haben.
Flüssige Schokolade bekommt Form



Einen Teil der flüssigen Schokolade formen wir in Blöcke, Tafeln und Schokoladentröpfchen. Dafür muss die Schokolade erst vorkristallisiert werden, damit sie aushärtet. Ein anderer Teil wird flüssig an Kunden geliefert und dort weiterverabeitet.